In der letzten Zeit bin ich des Öfteren beim Sammeln von Pflanzen von Passanten angesprochen worden, was ich denn mit den Pflanzen mache. Auch Gespräche in meiner Praxis zeigen mir immer wieder, dass doch das Alte Heilwissen um die grüne Medizin, wie ich sie nenne, oder auch Kräutermedizin weit verloren gegangen ist. Schade, haben doch die Kräuter und Pflanzen mit Ihren Kräften einen großen Einfluss menschliches Schicksal zu gestalten. Erst wenn ein Mensch krank und kränker wird, ist er geneigt sich auf die Heilkraft der Pflanzen zu besinnen. Warum also erst dieses Schicksal abwarten?

Heute möchte ich all diejenigen ermutigen, die sich schon so oft vorgenommen haben selbst grüne Medizin herzustellen. Es ist sooo einfach und mit ein bisschen Sorgfalt und Eigenverantwortung leicht machbar. Einen Satz möchte ich jedoch mit auf den Weg geben:

„Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; sagte schon Paracelsius. Allein die Dosis machts, dass ein Ding kein Gift sei.“ Mit anderen Worten: Man sollte genau über die Menge und Anwendung, wieviel und wofür nachdenken und wohl dosieren, denn: Nicht viel, hilft viel und manchmal ist weniger mehr. Wenn man dies beherzigt ist man immer auf der sicheren Seite.

Über die Herstellung von Ölen und Tinkturen habe ich schon mal berichtet. Heute möchte ich mich mal den frisch gepressten Pflanzensäften widmen. Frischpflanzensäfte sind die stärksten und wirkungsvollsten Heilpflanzenzubereitungen. Sie regen den Stoffwechsel an, wirken Abwehr- und Immunstärkend und führen dem Körper wichtige Mineralien und Vitamine zu.

Wer einen kleinen Garten oder Grundstück besitzt wird sich sicher mit der Rasenpflege beschäftigen. Doch bevor Mäher & Co zum Einsatz kommen, schauen Sie sich doch mal genau an, was da eigentlich zu Ihren Füßen wächst. Oft sind es die besten Heilpflanzen, welche wir manchmal auch zu Unrecht beschimpfen, können diese doch für uns so nützlich sein. Schon wieder diese Brennnesseln, oder der blöde Giersch. So bekommen Heilpflanzen Ihre Beschimpfungen weg. Gemein und zu Unrecht, wie Sie noch merken werden.

Um frische Pflanzensäfte herstellen zu können benötigt man einen etwas speziellen Entsafter, welcher in der Lage ist, vor allem auch Blätter und feine Pflanzenteile zu entsaften. Hier besteht die Qual der Wahl und es lohnt sich etwas mehr zu investieren und sich auch gut beraten zu lassen, denn es gibt gewaltige Unterschiede.

Säfte und Smoothies gibt es in vielen Variationen. Meine Favoriten sind vor allem grüne Wildkräutersäfte. Warum?

  • Grüne Säfte, frisch gepresst aus Wildkräutern, sind wahre Powerdrinks
  • sie enthalten sehr viel Chlorophyll
  • man kann Sie jederzeit frisch ernten
  • Sie entgiften und entsäuern den Körper
  • Regenerieren die Zellen und sind sofort bioverfügbar
  • unterstützten das Immunsystem und reinigen den Darm
  • optimieren die Blutfettwerte, balancieren den Säure-Basenhaushalt
  • Sind die beste natürlichste Medizin, die es gibt, kostenlos und für Jeden zu haben

Einige Meiner Wildkräuter-Favoriten sind:

Brennnessel-                   

Sie ist ein großer Eisenlieferant, entgiftet und entschlackt den Körper, wirkt blutreinigend, entzündungshemmend, harntreibend; ist Tonikum für Haut und Haare, und wird bei allen rheumatischen Beschwerden empfohlen und eingesetzt; Sie ist die beste Stoffwechselpflanze.

Löwenzahn-

Er enthält viele Bitterstoffe, steigert die Gallensekretion, wirkt harntreibend, ist hilfreich bei Leberbeschwerden, Gicht und rheumatischen Beschwerden, ist ein mildes Abführmittel und hilft dem Magen

Giersch-

Ist reich an Magnesium, Zink, Calcium und Vitamin A, enthält viel pflanzliches Eiweiß, hat eine krampflösende, entzündungshemmende, harntreibende, und entsäuernde Wirkung und wird bei allen Rheuma- und Gichterkrankungen eingesetzt

Schafgarbe-

Enthält Schleimstoffe, Kalium und Vitamine, sie wirkt entzündungshemmend, entkrampfend, blutreinigend, blutbildend, blutstillend und ist vor allem ein gutes Mittel bei Magen-Darmproblemen, Nerven, Kopf- und Zahnschmerzen

Spitzwegerich-

Enthält Schleimstoffe, Kieselsäure Zink, viel Vitamin B und C, wirkt vor allem heilend auf die oberen Atemwege, Entzündungen im Mund-Rachenraum, auch bei Augenentzündungen und Insektenstichen

Gänseblümchen-

Ist reich an Kalium, Kalzium, Magnesium, enthält Bitter- und Schleimstoffe; wird eingesetzt zur Anregung des Stoffwechsels, der Blutbildung, Hauterkrankungen und Leberleiden und äußerlich zur Wundbehandlung

Frauenmantel-

Eingesetzt hauptsächlich in der Frauenheilkunde durch viele hormonähnliche Inhaltsstoffe, wirkt entkrampfend, ist hilfreich bei Husten und Erkältungskrankheiten, fördert die Verdauung, wirkt herzstärkend und hat einen positiven Einfluss auf die Elastizität der Blutgefäße, äußerlich auch einsetzbar bei Ekzemen und Geschwüren

Johanneskraut-

Anwendungsgebiete sind hauptsächlich bei Depressionen, Angstzuständen, Nervosität, auch Schlafstörungen unterstützt bei Magenbeschwerden bei Verbrennungen, Wunden, Gelenkschmerzen

Nun gibt es ja noch unzählige wertvolle Heilpflanzen mehr und es ist im Prinzip jedem selbst überlassen welche Mischung er bevorzugt. Meine Empfehlung ist auf alle Fälle mit wenig zu beginnen, damit sich der Körper einstellen kann. Wird alles gut vertragen, dann darf die Auswahl gesteigert werden. Bitte beachten Sie, dass am Anfang eine starke Entgiftung angekurbelt werden kann.

Frische Wildkräutersäfte sollten immer in einem begrenzten verwertbaren Maß hergestellt und auch gleich nach der Herstellung getrunken werden, da sie fast stündlich wertvolle Inhaltsstoffe verlieren.

Hier eine Empfehlung für einen Wildkräutersaft

  • Brennnessel, Giersch, Löwenzahn zu gleichen Teilen
  • das ganze gründlich waschen
  • 1 Biozitrone schälen und das Fruchtfleisch vierteln
  • ½ Apfel ebenfalls in Stücke
  • alles entsaften

Gegeben falls mit etwas Wasser verdünnen und genießen.

Grüne Säfte enthalten ein Maximum an Nährstoffen und auch Sonnenenergie. Daher empfehle ich so oft wie möglich Grüne Wildkräutersäfte in die tägliche Ernährung einzubauen. Für Kinder darf man gerne, bis Sie sich an den Geschmack gewöhnt haben, eine etwas süße Frucht mit entsaften, dann jedoch stückchenweise zurückkehren zum nur grünen Saft. Probieren Sie es aus und lassen Sie sich inspirieren vom wohltuenden frischen Geschmack und dem damit verbundenen wertvollen Beitrag für Ihre Gesundheit.

Herzlichst Ihre Gabriele Giersch

Kapuzinerkresse Gesundheitspraxis Eppendorf

Kapuzinerkresse –Tropaeolum majus

Im Jahre 2013 wurde die Kapuzinerkresse vom „Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde“ der Universität Würzburg zur Arzneipflanze des Jahres 2013 gewählt. Der Grund dieser Auszeichnung beruht auf der guten Wirksamkeit der in der Pflanze enthaltenen Senföle, welche nachweislich zur Hemmung und Vermehrung von Bakterien, Viren und Pilzen eingesetzt werden. Diese positiven Erkenntnisse der Erfahrungsmedizin konnten in den letzten Jahren experimentell und wissenschaftlich durch Studien zum antimikrobiellen Wirkspektrum der Senföle auch nachgewiesen werden.

Die Kapuzinerkresse ist ein beliebtes Lebens- und ein wunderbares Heilmittel. Es gibt Sie als kriechende und kletternde Pflanzen. Die Blätter sind sattgrün und ähneln einem Schild. Die Blüten sind groß und sehr auffällig gefärbt von leuchtenden gelb bis orangerot. Ihre ursprüngliche Heimat ist Süd- und Mittelamerika. Jedoch ist sie schon viele Jahre bei uns zu Hause und bereichert jeden Garten mit Ihrer Blütenvielfalt.

Kapuzinerkresse: Heilpflanze und Gewürz

Der Phantasie für den Einsatz der Kapuzinerkresse sind keine Grenzen gesetzt. Sie ist nicht nur Heilpflanze sondern auch in der Küche ein wunderbares Gewürz. Ihr leichter scharfer Geschmack erinnert uns an (Garten-)Kresse. Jedoch besteht keine Verwandtschaft dieser beiden Arten. Essen kann sowohl die Blüten als auch die Blätter und natürlich auch die Knospen, welche man lecker einlegen kann.
Als erstes jedoch meine Hinweise zur Anwendung in der Naturheilkunde. Hier kommt sie hauptsächlich zum Einsatz bei Erkrankungen wie:

  • Hals/Rachenentzündungen
  • Bronchitis, grippalen Infekten
  • Infektionen der Harnwege, Blase
  • alle bakteriellen und viralen Infekte

Kapuzinerkresse als „Keimwaffe“naturliches Antibiotika und Keimwaffe Eppendorfer Gesundheitspraxis

Sie ist eine echte Keimwaffe und wirkt:

  • antibakteriell, antiviral
  • antimykotisch (pilztötend
  • immunmodulierend (ausgleichend z. B. bei Allergien)
  • schleimlösend
  • blutreinigend

Als Tee wird die Kapuzinerkresse nicht verwendet!

Stellen Sie Ihr natürliches Antibiotikum doch einmal selbst her:

  • Man benötigt ungefähr 50 g Kapuzinerkresse – Blätter
  • Ca. 1-2 cm Meerrettichwurzel
  • Ca. 250 – 300 ml Doppelkorn (mind. 38%)
  • 1 Schraubglas

Die Blätter werden nun grob zerschnitten, der Meerrettich gut gesäubert und geraspelt. Beides im Wechsel in das Schraubglas füllen, mit Alkohol auffüllen. Am besten wählt man ein Schraubglas in der Größe, wo man den Alkohol bis zum Rand auffüllen kann. Auf der Fensterbank ca. 3-4 Wochen gut durchziehen lassen und ab und zu mal schütteln. Darauf achten, dass immer alle Pflanzenteile gut bedeckt sind um Fäulnis zu vermeiden.
Danach in Braun(besser Blau Glas) Flaschen abfüllen.

Bei Bedarf und Infekten 3 x 30 Tropfen und zur Vorbeugung in der kalten Jahreszeit und Stärkung der körpereigenen Abwehr 3 x 5 Tropfen einnehmen.

Kapuzinerkresse in der Küche:

  • die Blätter kleingehackt in Salaten, in Quarkzubereitung
  • die Blüten als hübsche Dekoration
  • die grünen Früchte eingelegt, wie Kapern oder in Öl mit Schafskäse

Pflanzenheilkunde, Heilen Gesundheitspraxis Eppendorf Gabriele Giersch Mein Rezept – Tipp für Ihre Küche

  • Kapuziner-Kressebutter
  • 250 g weiche Butter
  • eine Hand voll Blüten von der Kapuzinerkresse
  • 3 – 4 große Blätter
  • Salz, Pfeffer

Legen Sie als erstes die Blüten und Blätter für ca. 5 min in Salzwasser
Die Butter schaumig rühren, Blüten und Blätter kleinhacken, in die weiche Butter einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Entweder in ein Gefäß füllen oder in Alufolie zu einer Rolle formen( kann dann auch gut portionsweise geschnitten zur Deko verwendet werden) und in den Kühlschrank stellen.

Ihre Gabriele Giersch

Johanniskraut Eppendorfer Gesundheitspraxis

Gesundheitstipp von Gabriele Giersch aus der Eppendorfer Gesundheitspraxis

Johanniskraut – Hypersicum perforatum | Echtes Tüpfeljohanniskraut

Schon seit uralter Zeit ist das Johanniskraut mit der Sommersonnenwende, dem Johannistag (21. Juni ) in Verbindung. Zu dieser Zeit entfaltet es seine leuchtend gelben Blüten, durchdrungen von der Wärme und lichten Kraft der Sonne. Kaum eine andere Pflanze wurde in der Vergangenheit und auch noch heute mehr geschätzt als das Johanneskraut. Selbst unsere Ahnen wussten, dass es unserm Körper Lebens-und Sonnenkräfte geben kann, welche es in seinen Blüten und Blättern gespeichert hat. Sie sahen darin die eingefangene Kraft der Sonne und der kleine Blütenstern war ein Zeichen der darin wohnenden guten Kräfte.

Johanniskraut Gabriele GierschVon Paracelsus bis heute ist Johanniskraut bekannt für seine Wirksamkeit

Selbst Paracelsus hat vor mehr als 450 Jahren eine ausführliche und tiefgründige Beschreibung dazu niedergeschrieben. Er erklärt den Willen Gottes, dieses Kraut in die Natur gelegt zu haben, damit es der Arzt und Heilkundige erkennt und für den Kranken verwende. Auch die moderne Heilkunde ist schon seit langem wieder auf dieses Kraut aufmerksam geworden und hat inzwischen auch in klinischen Studien eine hohe Wirksamkeit in vielerlei Hinsicht nachgewiesen.
Zu verdanken haben wir dies vor allem dem roten Farbstoff Hypericin, der sich beim zerreiben der Blüten zeigt.

Heilwirkung des Johanniskrautes

Johanniskraut ist ein großes Heilmittel bei Verletzungen:

  • es wirkt antibiotisch, antiviral, antimykotisch, wundheilend, kühlend, schmerzstillend und fördert die Narbenbildung und Behandlung
  • als Einreibung bei Rückenschmerzen, Bandscheibenproblematiken, Ischias, Hexenschuss, Gicht, Rheuma, Verrenkungen, Verstauchungen
  • Trigenimusneuralgie
  • Wundschmerzen und Wundbehandlungen nach Operationen
  • Bauchkrämpfen, Krampfadern

Zur Hautpflege:

  • Besonders in der Schwangerschaft
  • Bei trockener, rissiger und entzündeter Haut
  • Psoriasis und Neurodermitis
  • Narbenbehandlung
  • Wundliegen
  • Behandlung von Sonnenbrand (jedoch danach Sonne meiden!)

Eppendorfer Gesundheitspraxis Pflanzenheilkunde Gabriele GierschNeurologische Wirkung:

  • gegen Depressionen
  • stimmungsaufhellend, angstlösend
  • nervenstärkend, beruhigend
  • Melancholie, Hysterie
  • bei geistiger Erschöpfung

Die bekannteste Zubereitung des Johanniskrautes ist der Tee, das rubinfarbene Johanniskrautöl und die Tinktur oder auch Kräuterelixier.

Johanniskraut-Tee

1 Teelöffel des getrockneten Krautes mit einer Tasse kalten Wasser ansetzen, kurz aufkochen und zugedeckt etwas ziehen lassen. Für eine Kur z.B. bei Depressionen trinkt man täglich 1-3 Tassen mindestens 4-6 Wochen lang.

Johanniskrautöl-Rotöl

Dazu sammelt man die Blüten, füllt sie in ein Schraubglas, gießt das Ganze mit gutem nativen Olivenöl oder Mandelöl auf. Ca. 3-4 Wochen zugeschraubt in die Sonne stellen. Alle Blüten sollten mit Öl bedeckt sein. Danach in dunkle Flaschen abseihen und kühl (nicht Kühlschrank) aufbewahren.

Diese Öl kann man pur, als Massageöl oder als Zusatz zur Salbenherstellung verwenden.

Hinweis:

Johanniskraut erhöht die Lichtempfindlichkeit der Haut! Bitte ausgiebige Sonnenbäder und lange Aufenthalten in der Sonne meiden! Bei Einnahme von Johanniskrautpräparaten kann es zu Kontraindikationen mit anderen Medikamenten kommen. Bitte sprechen Sie daher vor einer Einnahme mit Ihrem Arzt oder Therapeuten.

Herzlichst Ihre Gabriele Giersch

 

 

 

Heilpilze Eppendorfer GEsundheitspraxis Gabriele Giersch

Gesundheitsangebote mit Heilpilzen aus der Eppendorfer Gesundheitspraxis (Sachsen)

Heilpilzportrait Hericium erinaceus- Igelstachelbart: schützende Barriere vor Umweltgiften, entzündungshemmend und beruhigend

Eines der Haupteinsatzgebiete des Hericium ist der Magen/Darmtrakt. Dort stellt er eine schützende Barriere vor Umweltgiften dar, unterstützt bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten, allen Arten von Allergien und Hauterkrankungen. Er wirkt beruhigend und entzündungshemmend auf die Schleimhäute und ist eine gute Empfehlung bei Gastritis, Sodbrennen, Reflux und auch hilfreich bei Übersäuerung. Er kann daher auch unterstützen einer Einnahme von Säureblockern zu entkommen, kann sich hilfreich auswirken bei chronisch entzündlichen Erkrankungen, wie Colitis ulcerosea und Morbus Crohn. Des Weiteren ist er ein Tonikum für die Nerven. Hier unterstützt sein Einsatz bei Ängsten, Stress, innerer Unruhe und Schlaflosigkeit, gerade auch wenn Stress auf den Magen schlägt und eine Form von Reizmagen eine Rolle spielt.

Vorkommen des „Igel – Stachelbart“ oder der „Löwenmähne“Heilpilze Eppendorfer GEsundheitspraxis Sachsen

Der Igel-Stachelbart ist in der Wildnis sehr selten zu finden und wächst vorwiegend auch auf noch lebenden älteren Laubbäumen, wie Eichen, Buchen oder Ulmen und dient dort als sogenannter Wundparasit. Dennoch gibt es Fundhinweise weitverbreitet bezogen auf ganz Europa. Der Pilz wächst bevorzugt in Wäldern mit hoher Luftfeuchtigkeit, ist um die 20 cm groß und seine Farbe reicht von weißlich bis cremefarben hin zu leicht rötlich. Schaut man auf sein Äußeres, berechtig sich auch der Name Löwenmähne.

Wissenschaftliche Studien zum Heilpilz belegen Wirksamkeit

Wissenschaftliche Studien belegen eine antitumorale Wirkung der in Ihm enthaltenen Polysaccaride. Ebenso der Inhaltsstoff Hericenon, welcher den Nervenwachstumsfaktor stimuliert und damit bei der Nervenregeneration von großer Bedeutung sein kann. Ebenso vor allem bei peripheren Nervenschädigungen wie Traumen oder Schädigungen im ZNS nach Schlaganfall. Eine große Bedeutung bekommt die Anwendung in der Krebstherapie. Hier auch nachgewiesen seine heilsame Wirkung bei Schleimhautschädigungen durch Chemo- oder Strahlentherapien.

Der Hericium in der Traditionellen Chinesischen Medizin

In der TCM findet der Hericium seine Einsatzgebiete hauptsächlich bei Erkrankungen des Magens und Tumoren des Verdauungstraktes. Er kann helfen, gemäß den Lehren der Traditionellen Chinesischen Medizin, den durch Stress und ungesunde Lebensführung gestörten Organismus wieder in ein natürliches, gesundes Gleichgewicht zu bringen.

Hinweis:

Bitte lassen Sie sich zu einer Einnahme von Heilpilzen immer fachkundig beraten und achten Sie auch auf Qualität und Reinheitsgebot. Eine Einnahme von Heilpilzen sollte immer mittel-bis langfristig angesetzt werden, um sichtbare Erfolge zu erzielen. Je nach Empfindsamkeit ist eine einschleichend beginnende Einnahme zu Empfehlen. Bei guter Verträglichkeit kann ab der 3. Woche die empfohlene angepasste Enddosis eingenommen werden.

Gerne berate ich Sie zu Ihrem Thema.

Herzlichst Gabriele Giersch

Heilpflanze Nachtkerze Eppendorf Naturmedizin Freiberg

Die Gamma- Linolensäure der gemeinen Nachtkerze wirken beruhigend, blutreinigend, entspannend, entzündungshemmend, krampflösend und hat damit viele positive Wirkungen auf den gesamten Körper.

Die Nachtkerze bekannt aus der frühen Heilkunde

Die Nachtkerze ist eine sehr vielfältig zu verwendete Pflanze mit mildem Geschmack und wurde schon in der frühen Heilkunde sehr geschätzt. In unseren Breiten blieb sie jedoch lange Zeit unentdeckt. Erst mit Entdeckung des Inhaltsstoffes Gamma-Linolensäure wurde Sie für die Naturheilkunde interessant. Ihre leuchtend gelben Blüten entfaltet Sie von Juni bis in den September hinein und man kann alle Teile, ob Blüten, Blätter oder Wurzeln verwenden. Sowohl in der Heilkunde, in der Kosmetik als auch in der Küche. Sie erreicht eine Wuchshöhe von 50 cm-bis 2 Meter und blüht auch in der Dunkelheit (Nacht).

Verwendungen in der HeilkundeGemeine Nachtkerze Freiberg Gesundheitstherpeuten Eppendorf

Hier findet vor allem das aus den Samen gewonnene Öl Anwendung und kann äußerlich und innerlich eingesetzt werden. Dieses unterstützt bei:

  • Asthma, Heuschnupfen
  • Bluthochdruck
  • Rheuma
  • Migräne
  • Menstruation/ Wechseljahrsbeschwerden
  • Akne, Juckreiz, Schuppenflechten

Und vor allem aber zur symptomatischen Erleichterung bei Neurodermitis. Ebenfalls findet das Nachtkerzenöl Verwendung in der Tierheilkunde zur Fellpflege, bei Hautreizungen oder Haarausfall.

Eine Teezubereitung aus den Blättern kann helfen bei:

  • Husten
  • Bluthochdruck
  • Magen/Darmerkrankungen

Auch in der Küche ist diese einzigartige Schönheit nicht zu verachten.Gemeine Nachtkerze Heilpraktiker FReiberg

  • Knospen, Blüten und Blätter für den Salat
  • Zur Dekoration
  • Die Samen kann man mahlen und als Gewürz verwenden
  • Blätter lassen sich wie Spinat zubereiten
  • Die Wurzel bereitet man ähnlich der Schwarzwurzel zu

Und natürlich ist sie auch in der Kosmetikindustrie zu finden.
Hier speziell in Hautcremes und Lotionen, bei welchen vor allem die Anwendung bei trockener, schuppiger und juckender Haut im Vordergrund steht, die durch die beruhigende Wirkung der Gamma- Linolensäure entlastet wird.

Und hier noch mein abgespecktes Rezept zum ursprünglichen Rezept des Nachtkerkerzenöls, welches üblicherweise aus den Samen hergestellt wird.

Nachtkerzenblüten-Öl Nachtkerzenöl selbsthergestellt Heilpraktiker Freiberg Eppedorf

Man sammelt ca. 2 Hände voll Nachtkerzenblüten, wenn Sie voll in Blüte und geöffnet sind, legt sie kurzzeitig auf weißes Papier um die kleinen schwarzen Käfer zu entlocken, füllt das ganze dann in ein Schraubglas, gießt mit Mandelöl oder nativen Olivenöl auf, so das alle Blüten gut bedeckt sind, verschraubt das Ganze und lässt es ca. 4-6 Wochen in der Sonne am Fenster stehen. Das Öl entfaltet dann die leuchtend gelbe Farbe der Blüten. Alles einfach noch abgießen und in Braun-bzw. Blauglasflaschen abfüllen. Dunkel und kühl lagern
(nicht im Kühlschrank).

Gutes Gelingen!
Herzlichst Ihre Gabriele Giersch

 

 

 

Scharfgarbe Eppendorfer Gesundheitspraxis

Schafgarbe – Achillea millefolium: blutreinigend, blutstillend, blutbildend

Es ist wohl das schönste Kompliment, was man einer Pflanze machen kann. Wohin würden die zarten filigranen Blätter besser passen als in das Gesicht der Göttin der Liebe, der Schönheit und des Anmut. Als Augenbaue der Venus wurde die Schafgarbe schon in früheren Schriften des Mittelalters bezeichnet. Wenn Pflanzen nach Göttinnen benannt werden, sind dies zumeist Heilpflanzen für Frauen.

So wurde auch die Schafgarbe als Frauenkraut oder Frauendank bezeichnet. Astrologisch ist die Schafgarbe der Venus zugeordnet und Pfarrer Kneipp lobte mit den Worten:

„Viel Unheil bliebe den Frauen erspart, würden die Frauen ab und zu nach der Schafgarbe greifen.“

Gerade Frauen hilft diese Pflanze bei allen Verspannungen des kleinen Beckens, während der Periode bei Krämpfen und bei einer zu schwachen oder zu starken Regelblutung
Die Zuordnung zur Venus besagt ebenfalls, dass man die Schafgarbe vor allem bei venösen Erkrankungen des Blutkreislaufes gebrauchte, z. B. bei Krampfadern und Hämorrhoiden.

Eppendorfer Gesundheitspraxis ScharfgarbeScharfgarbe – Gefäßtonikum

Nach den heutigen Erkenntnissen weiß man, dass die Schafgarbe als Gefäßtonikum den venösen Rückfluss fördert und damit auch Herzentlastend ist. Umgangssprachlich wird die Schafgarbe auch „Soldatenkraut“ oder „Wundkraut“ genannt, welche hauptsächlich in Zeiten des Krieges, als wenig Medikamente zur Verfügung standen, als Wundheilungspflanze gebraucht wurde.

Die Schafgarbe hat viele Inhaltstoffe, welche entzündungshemmend, blutreinigend, blutstillend, blutbildend, entkrampfend und auch anregend wirken. Man kann Sie als Tee, Tinktur, Frischsaft, Bad oder Kompresse verwenden.
Bitte beachten, dass bei sehr empfindlichen Menschen gerade der frisch verwendete Saft eine Allergie auslösen kann.

Schafgarbe kann helfen bei:

  • Blasenentzündung und BlasenschwächeScharfgarbe als Heilpflanze Eppendorfer Gesundeheitspraxis
  • allen Nierenerkrankungen
  • bei Blutungen (besonders hellrote aus dem Mastdarm), Hämorrhoiden
  • Krampfadern
  • Entkrampfend für die Muskulatur
  • als Gesichtsdampfbad bei unreiner Haut
  • Magen-/ Darmstörungen
  • Gastritis
  • Sie belebt Appetitlosigkeit und hilft bei Blähungen
  • Als Leberwickel bei Entgiftungskuren
  • Auflage bei Geschwüren, Blutergüssen, eiternden Wunden

In der Tierheilkunde hilft sie vor allem bei Blähungen, oder auch Magen/Darmstörungen. Dafür wird das Kraut einfach in das Futter gemischt, oder als Tee und Tinktur verwendet.

 

Teezubereitung:

1 TL Schafgarbe in kalten Wasser ansetzen, kurz weichen lassen, aufkochen und abseihen. Eine Tagesdosis von 3 Tassen ist zu empfehlen.

Herzlichst Ihre Gabriele Giersch

 

Gundermann Heilpflanze Eppendorfer GEsundheitspraxis

Gesundheitstipp aus der Eppendorfer Gesundheitspraxis: Der Gundermann – Glechoma hederaceae

Heute ist es mir ein Bedürfnis eine besondere Heilpflanze anzusprechen. Der Gundermann, oder auch Gundelrebe genannt gehört bis heute als kleine Persönlichkeit zu den Pflanzenheinzelmännchen. Seine Heilwirkung verdanken wir hauptsächlich seinem Gehalt an Gerbstoffen, Bitterstoffen und ätherischen Ölen.

Heilwirkung des Gundermann

Als Heilpflanze wirkt er entzündungshemmend, zusammenziehend, schleimlösend, anregend auf Blase und Nieren und regt den Stoffwechsel an. Zudem hilft der Gundermann bei allen langwierigen Krankheiten, bei Zuständen des Faulens, Eiterns und langwierigen Stoffwechselerkrankungen. Ebenso unterstützt er bei Verschleimung der Lungen und überall dort, wo Gund = Eiter entstanden ist. Daher auch der Name Eitermann. Für die innerliche Anwendung kocht man entweder einen Tee oder bereitet eine Tinktur. Der Tee kann auch zu Waschungen oder Auflagen bei Wunden verwendet werden. Bei Zahnschmerzen oder Zahnfleischentzündungen auch als Mundspülung. Da er viele ätherische Öle enthält hat man Ihn früher und auch noch heute in Milch gekocht. Durch die Milch werden die Ätherischen Öle besser gebunden und verfliegen nicht so leicht.

Gundermann Heilpflanzen Eppendorfer GEsundheitspraxis

Wie wächst der Gundermann?

Er schlängelt sich gerne am Boden entlang und lässt hier und da aus kleinen Knoten entlang der Rebe neue feine Wurzeln sprießen um sich festzuhalten und zu verzweigen. Hin und wieder richtet er sich auch auf und wird daher gern mit dem kriechenden Günsel verwechselt, oder auch mit dem Ehrenpreis. Jedoch sind seine Blätter herzförmig und entfalten beim zerreiben einen wohlriechenden aromatischen Duft. In den Blattwinkeln erscheinen von April bis ca. Ende Mai kleine violette Blüten, welche eine wunderbare essbare Dekoration auf Salaten Verwendung finden können.
In einem alten Brauch wurden auch Kränze aus den langen biegsamen Stengeln mit den zierlichen Blüten gefertigt, welche ein Zeichen der Verbundenheit und Dankbarkeit zu den Göttern der Natur war.

Gundermann-Milch selbst hergestellt

Man nimmt reichlich eine Hand voll des frischen Krautes und kocht ihn in ca. 500 ml Milch auf. Das ganze darf ca. 15 min zugedeckt ziehen. Abseihen und warm getrunken eignen sich die mit den fettlöslichen Heilstoffen bereitete Milch auch als ein Kräftigungsmittel für den gesamten Körper.

Gundermann als Badezusatz

Bei schlecht heilenden Wunden oder Geschwüren kann man auch einen Badezusatz selbst herstellen. Man benötigt ca. eine Hand voll frisches Kraut auf 1 Liter Wasser und kocht dieses auf. Für ein Vollbad rechnet man 5 Liter Gundermannzusatz.

Hier noch ein schönes Rezept, welches ich sehr schätze und selber gerne Anwende und empfehle:

  • Zur Narbenbehandlung
  • Eitrige schlecht heilende Wunden, Wundliegen
  • Verletzungen aller Art
  • Insektenstich
  • Alle Hauterkrankungen

Gundermannöl Eppendorfer Gesundheitspraxis

Selbsthergestelltes Gundermann-Öl ( Wundblättchenöl)

Man sammelt frische Gundermannblättchen, befreit sie vom Schmutz (aber bitte nicht waschen), füllt diese in ein Schraubglas und gießt mit gutem Öl auf und zuschrauben. Das ganze darf dann ca. 4 Wochen auf der Fensterbank ziehen. Danach einfach in Braunglas-besser, wer hat Blauglasflaschen abfüllen und kühl (nicht im Kühlschrank)und dunkel aufbewahren.

Achtung:
Es spricht nichts gegen die Anwendung von Heilkräutern auch für Tiere, jedoch Gundermann ist für viele Tiere giftig. Die äußerliche Anwendung des Wundblättchenöls bei eitrigen Wunden und Geschwüren kann durchaus hilfreich sein. Bitte beraten sie sich dazu mit Ihrem Tierarzt.

Der Gundermann als Küchenkraut

Aber nicht nur heilen kann der Gundermann, sondern ist auch in der Küche vielseitig einsetzbar. Gundermann fördert die Fettverdauung und wurde früher auch „wilde Petersilie“ genannt, da er genau so vielfältig wie sie verwendet werden kann. Er enthält viel Vitamin C und kann das ganze Jahr gesammelt werden. Frisch geentet eignet er sich zum Würzen in Suppen, Salaten, Gemüsen und auch zum Herstellen einer Kräuterbutter oder zur Wasserbelebung in die Wasserflasche oder den Krug. Gemischt mit etwas Melisse ein wunderbares Geschmackserlebnis.

Ich wünsche Ihnen viel Freude und Erfolg mit dem Gundermann.

Herzlichst Ihre Gabriele Giersch

Ingwer Pflanzenheilkunde Eppendorfer Gesundheitspraxis

Gesundheitstipp der Eppendorfer Gesundheitspraxis: Ingwer

Zingiber officinale

Gerade auch bei Atemwegserkrankungen wird Ingwer seit langer Zeit erfolgreich eingesetzt. Durch seine entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung eignet er sich besonders gut bei Schnupfen, Husten bis Bronchitis. Er ist reich an Vitamin C, enthält u.a. Magnesium, Kalium, Kalzium und Natrium. Sein ätherisches Öl hilft bei der Abwehr gegen Viren, ist stoffwechselanregend, unterstützt den Abbau von Entzündungen im Körper, hemmt Gelenkschmerzen, lindert Magenbeschwerden, fördert die Verdauungsvorgänge, stärkt das Herz. Seine Pflanzenstoffe können einen wertvollen Beitrag leisten, Kalkablagerungen im Gehirn zu unterbinden und damit Demenz entgegen zu wirken.

Die Herkunft des Ingwer

Der Ingwer wird nicht nur in China und Indien sehr geschätzt, nein auch in unseren Breiten weiß man seit geraumer Zeit seine verborgenen Kräfte zu schätzen. Ob als Gewürz oder Arzneidroge, verwendet werden die unterirdischen Teile, die sogenannten Rhizome oder einfach der Wurzelstock.
Schneidet man die Wurzel an, so entfaltet sich ein aromatischer Geruch. Der Geschmack hingegen ist brennend scharf und sehr würzig was seinem Inhaltsstoff Gingerol zu verdanken ist. Seine eigentliche Herkunft ist bis heute nicht sicher bekannt. Bis er zu uns kam wurde er in Sri Lanka, Indien, Indonesien und Japan angebaut.
Ingwer ist sehr vielfältig einsetzbar. Egal, ob als Gewürz oder Heilpflanze. In dieser noch sehr wechselhaften Jahreszeit, begleitet von Erkältungen bis viralen Infekten sollte man Ihn im Hause haben, da er in vielerlei Hinsicht wirklich gute Dienste im Rahmen unserer Gesundheit leisten kann.

Als Gewürz verwendet man Ihn für scharfe Suppen, Soßen, bei Geflügel –und Wild Gerichten, in Getränken z. B. Ginger Ale, Ingwerbier oder Ingwerlimonade. Auch als süße Variante gibt es kandierten Ingwer als Stäbchen oder mit Schokoladenüberzug.

Eppendorfer Gesundheitspraxis Ingwer Heilpflanzen Gabriele Giersch

Und natürlich einen guten Ingwertee, den man wunderbar selber schnell und einfach zubereiten kann.

Dazu benötigt man pro Teetasse:

  • 2-3 cm frischen Ingwer ( am besten Bioqualität) in kleine Stücke schneiden
  • den Saft und das Fruchtfleisch einer halben frisch gepressten Bio-Zitrone
  • je nach Bedarf einen kleinen Teelöffel Honig
  • heißes Wasser

Einfach Ingwer und Zitrone in eine Teetasse geben, mit kochendem Wasser übergießen, ca. 5-7 min ziehen lassen, eventuell mit etwas Honig süßen und noch schön warm schluckweise genießen.

Und noch ein hilfreiches Rezept für alle, die ab und an unter Kopfschmerzen leiden.

Ingwer-Öl

  • raspeln Sie ein Stück frischen Ingwer sehr fein
  • geben sie diese Masse in ein Schraubglas und füllen Sie das Ganze mit der fünffachen Menge eines guten Olivenöl (nativ, kalt gepresst) auf
  • ca. 2-3 Tage durchziehen lassen, durch einen Kaffeefilter in eine kleine Braunglasflasche abseihen
  • bei Bedarf sanft die Schläfen damit massieren

Auch als Homöopathisches Mittel „Zingiber“ ( D1-D6 ) erhältlich, zur Unterstützung bei Magenschwäche, Verdauungsstörungen und Bronchialasthma. Lassen Sie sich hier bitte von einem Therapeuten bezüglich Ihres Themas beraten.

Nebenwirkungen sind bis zu 50 g täglich nicht bekannt. Bei höherem Konsum kann es zu leichten Durchfällen oder auch Sodbrennen kommen.

Herzlichst Ihre Gabriele Giersch

Die Wirksamkeit des Kurkuma von Gabriele Giersch

Kurkuma (Curcuma Longa) Gelbwurzel, indischer Safran – ein Gesundheitsförderer

Kurkuma auch Gelbwurz oder indischer Safran genannt stammt aus Indien bzw. Südostasien. Schon sehr lange wird diese Pflanze – insbesondere ihre Wurzeln – in der Traditionellen Chinesischen Medizin und in der Ayurveda, der uralten indischen Naturmedizin, vielseitig verwendet und hoch geschätzt. Vor allem der Inhaltsstoff Curcumin macht diese Pflanze so wertvoll für uns. Über 5000 Studien und wissenschaftliche Untersuchungen dokumentieren die Wirksamkeit von Curcumin zur Vorbeugung und der Behandlung zahlreicher Krankheiten.

Kurkuma ein wichtiger Bestandteil des Currypulvers

Kurkuma gehört zur Gattung der Ingwergewächse und kann bis zu 1m hoch wachsen. Kurkuma ist ein wichtiges Bestandteil von Currypulver und verleiht diesem auch seine spezifische Farbe, die von Gelb bis zu kräftigem Orange reicht. Interessant für uns ist jedoch Ihr Wurzelstock, das Rhizom, das der Wurzel der Ingwerpflanze ähnelt. Die geschälten und getrockneten Wurzeln werden gerieben und als Gewürz-und Heilmittel verwendet und auch vielfach als Färbemittel z.B. in Senf, Wurstwaren oder Textilien eingesetzt.
Kurkuma kann bis zu 3% Curcumin enthalten, den für uns wichtigen Wirkstoff. Curcumin wirkt entzündungshemmend, schmerzstillend, krebshemmend und leitet Schwermetalle aus dem Körper aus. Wissenschaftliche Forschungen belegen auch eine positive Wirkung bei Diabetes und Alzheimer.
Hier nur ein paar Bereiche, bei denen Kurkuma erfolgreich eingesetzt wird:

  • Als Schmerzmittel und Entzündunghemmer
  • Zur Senkung des Cholesterinspiegels
  • Zur Förderung des Galleflusses und der Leberfunktion
  • Zum Schutz der Herz-Kranzgefäße
  • Bei Alzheimer-Erkrankung
  • Rheumatische Arthritis
  • Bei vielen Krebserkrankungen

Kurkuma Eppendorfer GEsundheitspraxisGesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse gibt es auch bei vielen Krebserkrankungen, wie z. B. Darmkrebs, Hautkrebs, Brust-oder auch Prostatakrebs. Positive Wirkung zeigt Curcumin auch bei Chemo-oder Strahlentherapien. Auch ist dieser Pflanzenstoff nach wissenschaftlichen Erkenntnissen in der Lage, bestimmte Ablagerungen von Eiweißkomplexen im Gehirn zu unterbinden und damit die Therapie bei der Alzheimer-Erkrankung zu unterstützen. Ebenso stimuliert die Einwirkung von Curcumin die Bildung von Magen-Gallesäften, regt damit die Verdauung an, vermindert unangenehmes Völlegefühl und hat positive Effekte auf den Fettstoffwechsel.

Fazit:

Kurkuma ist eine sehr vielseitige und kostbare Pflanze. Ihre Einsatzgebiete sind sehr vielfältig und wissenschaftlich belegt.
Sie hat so gut wie keine Nebenwirkungen und man kann es so gut wie nicht überdosieren. Auch Wechselwirkungen mit anderen Mitteln sind nicht bekannt.

Kurkuma Eppendorfer GEsundheitspraxis

Eine Empfehlung von Gabriele Giersch aus der Eppendorfer Gesundheitspraxis

Nutzen Sie diese Pflanze als Gewürz und Heilmittel wo immer Sie können. Ihre Pflanzenstoffe wirken gegen Bakterien, Viren, Pilze, antitumoral und werden in der Traditionellen chinesischen Medizin als eine Art Allheilmittel genutzt. Auch für Sie kann es ein wertvoller Beitrag zur Förderung und Erhaltung Ihrer Gesundheit sein.

Einnahmeempfehlung:

Kurkuma kann man verschiedentlich einnehmen. Erhältlich ist es als Pulver, Kapseln, Tee oder auch als Wurzel. Beachten sollten Sie immer den Curcuminanteil und die Bioverfügbarkeit, welche die Aufnahme des Curcumins im Körper ermöglicht. Da Curcumin kaum wasserlöslich ist sollte es immer in Kombination mit schwarzem Pfeffer und Fett konsumiert werden. Erst diese Bestandteile sorgen für eine naturgemäße Aufnahme der Wirkstoffe im Körper. Bei Kurkuma in Kapselform sollte daher immer Schwarzen Pfeffer enthalten sein. Bereitet man sich einen Tee, dann verfeinern Sie diesen mit etwas Sahne oder Kokosöl.

Herzlichst Ihre Gabriele Giersch

Heilpilze Eppendorfer GEsundheitspraxis Gabriele Giersch

Schon „Ötzi“ trug einen Heilpilz bei sich in seiner „Reiseapotheke“. Alternative Medizin ist in der Tradition aller Völker weit verbreitet und auch bei uns auf dem Vormarsch. Auch die Mykotherapie-Pilzheilkunde gehört dazu und gewinnt zunehmend an Bedeutung.

Einsatz von Heilpilzen bei unterschiedlichen Erkrankungen

Heilpilze haben vielfältige Einsatzgebiete. Nennen möchte ich hier nur einige spezifische Erkrankungen, wie zum Beispiel:

  • Allergien-Heuschnupfen, Asthma, Nahrungsmittelallergien oder Neurodermitis
  • Arteriosklerose
  • Bluthochdruck – eine schleichende Gefahr
  • Diabetes-Krankheit des modernen Lebenswandels
  • Hauterkrankungen
  • Magen/Darm – Der Tod oder die Gesundheit sitzen im Darm
  • Rheuma – Krankheit mit vielen Gesichtern
  • In der begleitenden Krebstherapie
  • Auch in der Tierheilkunde
  • Wechseljahresbeschwerden
  • Stress, Entgiftung des Körpers, Gewichtsreduktion

Altes Wissen und neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zu Heilpilzen

Ihr Ursprung liegt in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Dort wurden und werden Heilpilze schon seit Urzeiten zur Linderung vieler Leiden, bis hin zu schweren Erkrankungen bereits erfolgreich eingesetzt. Altes Wissen in Verbindung mit Ergebnissen der neusten wissenschaftlichen Forschungen belegen gesicherte Aussagen zur Wirksamkeit der Heilpilze bei verschiedenen Erkrankungen. Dazu werden ständig Erfahrungsberichte aus aller Welt gesammelt, dokumentiert und ausgewertet.
Selbst der Ötzi-Fund belegt, dass Heilpilze schon in früheren Zeiten einen hohen Rang in der Naturheilkunde einnahmen. Denn selbst er trug in seiner „Reiseapotheke“ die (dt.) Schmetterlingstramete (Coriolus versicolor), welcher seit Generationen zur Unterstützung des Abwehrsystems im Kampf gegen Viren eingesetzt und genutzt wurde.

Inhaltsstoffe von Heilpilzen

Raupenpilz Heilpilze Eppendorfer Gesundheitspraxis

Cordiceps-Raupenpilz

Heilpilze enthalten unzählige Inhaltsstoffe für die Gesundheit, wie z.B. natürliche Formen von Polysaccariden, Vitaminen, essenzielle Aminosäuren und auch viele wichtige Enzyme. Alle diese wunderbaren Inhaltsstoffe arbeiten miteinander und unterstützen sich gegenseitig. Das bedeutet, dass sie auf der einen Seite bestimmte Stoffwechselvorgänge ankurbeln, anderseits aber auch bestimmte Prozesse hemmen. Man nennt dies auch eine adaptogene Wirkung.

Der russische Wissenschaftler Dr. N. Lazarev definierte es so:

„Eine Substanz, die es dem Körper ermöglicht, gegen verschiedene physische, chemische und biologische Stressfaktoren vorzugehen, welche dem Organismus eine Anpassung an die Umstände in Stresssituationen erlaubt.“

Wirkungsbereiche von Heilpilzen

Jeder Heilpilz ist im groben einem bestimmten Wirkungsbereich zugeordnet.
Hier eine kurze Übersicht:

  •  Agaricus (Mandelpilz): stabilisiert wirkungsvoll das Immunsystem
  • Auricularia (Judasohr): fördert die Durchblutung
  • Coprinus (Schopftintling): Blutzuckersenker, hilfreich bei Diabetes
  • Cordiceps (Raupenpilz): unterstützt die Niere, verleiht Kraft
  • Coriolus (Schmetterlingstramete): unterstützt das Abwehrsystem im Kampf gegen Viren
  • Hericium (Igelstachelbart): Magen/Darm, Schleimhautregeneration
  • Maitake (Klapperschwamm): kann Cholesterinwerte senken, wirkt Fetteilagerungen entgegen
  • Polyporus (Eichhase): Lymphabfluss, Wassereinlagerungen
  • Reishi (Lackporling): Leberregeneration, Entgiftung
  • Shiithake: ist vielseitig einsetzbar

Einnahme von Heilpilzen mit Therapeuten, Heilpraktiker oder Arzt besprechen

Wenn es um das Anwenden von Heilpilzen geht, lassen Sie sich diesbezüglich immer individuell von einem kundigen Therapeuten, Arzt oder Heilpraktiker beraten.

Einnahme und Wirkung von Heilpilzen

Igelstachelbart Heilpilze Eppendorfer Gesundheitspraxis

Hericium- Igelstachelbart

Manchmal ist es sinnvoll, verschiedene Heilpilze miteinander zu kombinieren oder als Pilzmischung einzunehmen. Je nach Empfindlichkeit ist es empfehlenswert eine einschleichende Einnahme vorzunehmen. Dazu sprechen Sie bitte mit Ihrem Therapeuten! Bei guter Verträglichkeit sollte dann die Einnahme bei 3×1 Kapsel liegen. Diese Einnahme entspricht dann der empfohlenen Enddosis des Herstellers.

Bitte sehen Sie die Wirkungsweise der Mykotherapie (Pilzheilkunde) als mittel-bis langfristig, denn noch immer werden von natürlichen Heilmitteln schnelle Resultate erwartet. Tritt diese nicht gleich ein wird unter Umständen die Wirkung und die gesamte Therapie in Frage gestellt.

Herzlichst Gabriele Giersch